Ob ihr es glaubt oder nicht ich lebe noch und das obwohl ich solange nicht mehr geschrieben habe... Das tut mir auch wirklich leid!
Nun ja, wo fang ich an?
Ich war auf Heimaturlaub in Deutschland. Juhu. Ich hab tatsächlich den Weg nach Hause gefunden - obwohl ich mich im Frankfurter Flughafen prompt verlaufen habe. Naja, verlaufen kann man das ja nicht nennen. Ich hab nämlich schon verstanden, dass ich im Check-In-Bereich und nicht beim Ausgang stand. Aber nach einigen Telefonaten mit meinem Dad á la "Wo bist du denn? Ich seh dich gar nicht!" konnte ich ihn nach 3 Monaten mal wieder knuddeln. Ich denke, die Freude war auf beiden Seiten recht groß - Schließlich war ja Papas große Prinzessin (:D) wieder heimgekehrt, wenn auch für eine Woche. Doch anstatt gleich nach Hause zu fahren, ging es erstmal Richtung Oma und Opa. Der "Buh"- Effekt war durchaus gegeben :D ... Hab mich dann auch gleich von meiner Mama wieder verabschieden dürfen - Sie würde bei meinem Opa bleiben, der diese Woche natürlich operiert werden musste. Nach einem ordentlichen DEUTSCHEN Abendessen mit DEUTSCHEM Brot, DEUTSCHEM Käse und DEUTSCHER Wurst (Freude) ging es dann doch Richtung Elbenberg. Naja, bis nach Marburg kamen wir dann auch. Spontan entschieden wir uns dafür meine Tante Rosi zu besuchen. Noch eine große Freude. Bei Schokolade und Ingwertee hab ich ihr dann erstmal von Schottland erzählt. Aber danach ging es auch schon weiter. Im Stillen hoffte ich, dass mein Vater nicht noch eine spontane Idee haben würde. Aber nein. Es ging wirklich nach Hause. Juhu, ich hörte schon mein weiches, knarrendes, DEUTSCHES Bett rufen. "Evaaaaaaaa. Komm her!" Dem Ruf folgte ich auch freiwillig... Schließlich war es schon halb zwölf, aber nicht ohne vorher meine Viecher und den neuen Hamster zu besuchen. Am nächsten Tag hatte ich schon meine erste Fahrstunde. Insgeheim fürchtete ich eine absolute Katastrophe. Schließlich war ich ja ewig nicht mehr gefahren. Doch klappte super. Nachdem mir mein Fahrleher den Satz "Nicht rasen, nicht bummeln!" eingebläut und mir zu einem frühzeitigen Abbremsen vor Kreuzungen und Kreiseln geraten hatte, war ich am Ende der Woche auch recht optimistisch was die Prüfung anbelangte. Am Wochenende kam dann auch meine Schwester aus Holland wieder und mein Glück war perfekt. Nun ja, ich muss gestehen, dass ich sie wohl ein wenig überforderte ... SOOOOOOORRY...
Wir fuhren am Samstag gleich nach Gelnhausen zu Opa... Händchen halten im Krankenhaus. Es war solch eine große Überraschung für ihn, dass wir alle gekommen waren und als am nächsten Tag der Rest der Familie kam war auch er super mega glücklich. Bei mir ging das Bangen allerdings weiter. Dienstag war mein Tag der Entscheidung. Um Viertel nach Acht sollte ich geprüft werden und ich nervöses Frack vergaß natürlich meinen Personalausweiß. Papa also nach Hause geschickt. "Geh holen. Liegt bestimmt auf dem Telefonschränkchen!" Und Papa fuhr. Zwei Minuten nachdem er weg war, kam die Erleuchtung: "Das Ding liegt in Mamas Tasche und Mama und Tasche sind in Kassel!" Natürlich lag mein Handy im Wagen meines Vaters und just in diesem Moment war ich an der Reihe. Ich fuhr also los. Klappte auch prima... Naja, größtenteils, bis ich an diese neue Baustelle heranfuhr. Ich überlegte hin und her: Anhalten oder Durchfahren. Komm ich da durch???? Im allerletzten Moment entschied ich mich für Stehenbleiben und keinen Moment zu früh. Mein Fahrlehrer meinte natürlich: "Ich stand schon mit dem halben Fuß auf der Bremse!" Oh no. Nicht noch einmal. Egal. Ich schon zur Fahrschule zurückgetuckert und abgestellt. Der Prüfer fragte mich noch was über die Nebelschlussleuchte, die nicht grün, sondern orange angezeigt wird. Ja, inzwischen weiß ich das auch. Dann meinte er: "Mit einem Auge zugedrückt: Bestanden!" Juhuuuuuuuuuu. Ich hab den Wisch.
Meine Mama kam dann mit meinem Perso irgendwann angebraust und ich bekam ihn dann auch tatsächlich. Doch anstatt nach Hause zu fahren, fuhr mein Vater nach Kassel. Oh was. Ich hatte wirklich keine Lust stundenlang in Kassel rumzulungern, vor allem weil Tobi sich nachher noch angesagt hatte. In Kassel angekommen bestaunte ich erst einmal das neue Büro und wurde von meinem Vater dann aufgefordert: "Komm, wir gucken jetzt mal, ob unser kleine Grieche wieder Pause macht" Okay. Klar. Wieso nicht. Ein bisschen komisch war es schon, dass meine Mama sich uns anschloss. Nun gut. Erste Tür aufgemacht: Kein Lambo da. Dann gingen wir zur Werkstatt rüber und hielten dort an. "Wie gefällt dir der Wagen?", fragte mein Vater und zeigte auf ein pinkes Auto. Ehrlich gesagt irgendwoher kannte ich das Ding, aber woher? Ich also nur: "Hübsche Farbe." Und dann holt doch mein Papa die Schlüssel für die Schüssel raus und gibt sie mir. AAAaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah. Es ist das alte Auto von meinem Opa, dann meiner Oma und dann meiner Cousine - Danke noch mal. Wuuuuuuuhuuu...
Ich sollte es dann allein nach Haus fahren. Pustekuchen- als ob ich den Weg finden würde. Meine Mama ist dann mitgefahren und ich hab das pinke Auto dann loshoppeln lassen. Was für eine Überraschung!
Back in Scotland wurde ich von einem leeren Haus erwartet. Die anderen waren auf einem Staff Meeting von allen christlichen Outdoor Centres gefahren und kamen erst am nächsten Tag zurück. Ich wartete auf sie wirklich sehnsüchtig. Und wurde dann super freudig begrüßt.
Meine Gummibärchen und Nimm 2 Soft waren innerhalb weniger Stunden aufgegessen und meine Wurst noch am selben Abend verarbeitet. Die andere bekam Helena, die sich wirklich über diese freute. :D
Ich bin wirklich froh wieder hier zu sein ^^
THE FINALE POST
vor 15 Jahren
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