Donnerstag, 24. September 2009

London

Hi,
sry, dass ich solange nicht mehr geschrieben hab. Aber jetzt umso mehr, denn es ist wirklich eine Menge passiert.
Zum einem bin ich von einer TFG-Konferenz zurückgekehrt. TFG steht für "Time for God" und dabei handelt es sich um meine Aufnahmeorganisation. Meine deutsche Entsendeorganisation sind die Evangelischen Freiwilligendienste für junge Menschen FSJ und DJIA gGmbH (Puh, was für ein langer Name... Aber er wurde uns ja nicht umsonst oft genug gesagt. Denn ich bin nicht von der Diakonie geschickt worden ;-) ) Zurück zu London: Ich bin zusammen mit Daniela dorthin gefahren. Max musste arbeiten. Die Zugfahrt dauerte wirklich ewig. Sieben Stunden wenn ich mich nicht irre. In London angekommen, mussten wir auch noch den Weg zum Centre finden. Wer mich kennt weiß, dass ich zu dem Zeitpunkt wirklich ziemlich nervös und voller Panik war :D Ich und mein Orientierungssinn... Aber wer glaubt es? Wir haben den Weg sofort gefunden... Aber erst nachdem ich mich mutig durch mindestens 100 Menschen gefragt hatte.
Joa, das Centre hatte den leichten Anschein eines Gefängnisses. Man musste durch drei Türen um hineinzugelangen und durfte nie seinen Schlüssel vergessen. Das Zimmer hab ich mir dann mit Hye-Mi (Sry, wenn es falsch geschrieben ist) einem wirklich lieben netten Mädel aus Korea geteilt. Jeden Morgen gab es kleine Andachten, die ich hin und wieder verlassen musste, weil mich mein dummer Husten übermannte. Ich sollte mir echt mal Bonbons oder sowas kaufen. Egal. Wir hatten jede Menge Vorträge zu überstehen: Culture, Culture-Shock, You and Your Volunteering (Teil 1, 2 und 3) usw. Teilweise waren sie echt wichtig und informierend, bei anderen handelte es sich doch nur um eine Wiederholung der deutschen Seminare. Allerdings gab es einen grooooßen Unterschied zu den deutschen Seminaren: Wir hatten auch während des Tages teilweise viel Freizeit. Leider regnete es und wir konnten mangels einer Regenjacke nirgendswohin. Ja, ich weiß, ohne Regenjacke nach Schottland zu reisen grenzt an Dummheit. (Achja, in Schottland schien übrigens die ganze Zeit die Sonne... Um es mit Davids Worten zu sagen : WUNDERBAR. ) Aber langweilig wurde es uns in dieser Zeit trotzdem nicht, denn wir mussten uns ja auf unseren bunten Abend vorbereiten. Wir waren in drei Gruppen eingeteilt worden: Singen, Tanzen und Schauspiel. Ich war in der Tanzgruppe mit dem Auftrag: Darstellung eines Schottischen Tanzes... Wir probten deshalb einige Weile. Aber bei Weitem nicht so lange wie die zwei anderen Gruppen, die sich selbst noch Texte zu schreiben hatten. Der bunte Abend wurde ein voller Erfolg: Über unsere schottischen Tanzversuche, das Drama der Freiwilligen Romeo und Juliet oder "The happy volunteers" wurde nichts ausgelassen. Wir lachten viel und es machte allen großen Spaß.
Wirklich schön fand ich es, dass dort andere Deutsche waren, die ich schon in Deutschland lieb gewonnen hab. *knuddelt alle mal ganz lieb*
Aber auch die neuen Bekanntschaften will ich nicht missen. Niemals werde ich Sujin und ihre Versuche meinen Namen auszusprechen ("Eeeeee-pfa") , die Stunden mit Peter und der Gitarre, die Diskussion über Gott und Religion (die mehrere Stunden andauerte) und vieles mehr vergessen. Ich bin wirklich froh euch kennen gelernt zu haben und ich hoffe, der Kontakt hält... Wenn nicht, wir sehen uns im Januar in Wales :D
Und nun noch einige Fotos von London:








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