Samstag, 5. September 2009

Eine aufregende Woche

Hi Leute,
ich habe eine wirklich aufregende erste Woche erlebt.
Ich beginne am besten mal bei meinem Zimmer, was ich euch noch gar nicht gezeigt habe. Es ist sehr groß und mit vielen bunt zusammengewürfelten Möbeln bestückt. Nach meinem heutigen Zimmerputz (ja, ich bin in der Lage zu putzen :P) sieht es gar nicht mehr soooo schlecht aus... Jedenfalls ist es sauber :D
Leider hatten wir in den ersten Tagen ein ziemlich großes Loch in der Wand, was bedeutete, dass es nachts recht zugig war. Aber Kim hat es jetzt weggemacht und ich könnte wieder halbwegs schlafen, wenn ich jetzt keine Halsschmerzen hätte. Tja, so ist das Leben :D


Am Montag waren wir jedenfalls mit Danis Family in Edinburgh. Oh, das ist eine wirkliche tolle Stadt. Wir besichtigten das Schloss. Es ist gigantisch. Leider verbrachten wir dort fast drei Stunden und wir hatten dann noch kaum Zeit den Rest Edinburghs anzuschauen. Also sind wir nur einmal die Straße runter und wieder rauf gelaufen. Oh, das war so toll. Dort fand ein Festival statt und viele Straßenkünstler waren am Werk. Wer mich kennt, weiß, dass ich von diesen Menschen magisch angezogen werde. Also bin quasi alle 10 Meter zu einem neuen Künstler gerannt. Ich denke, ich bin den anderen ein bissel auf die Nerven gefallen. Sorry :D
Aber es war so cool.


Am Dienstag begann ich dann zu arbeiten. Küche. Ich bin wohl jetzt schon ein Meister im Geschirr abtrocknen und wegräumen, Boden kehren, schrubben, mobben, staubsaugen und Klo putzen. In zwei Wochen darf ich dann mit den Outdoor Activities helfen. Juhu.
Ein Tag von mir kann im Moment so aussehen:

7:30 - Küche, Frühstück für die Gäste vorbereiten und danach abwaschen
9:30 - Die Mitarbeiter treffen sich im Staff Room. Jeden Tag hat immer ein anderer die Möglichkeit seine Gedanken mit den anderen zu teilen. Das kann zum Beispiel durch eine Bibelstelle, einen Brief, ein Lied oder so sein. Danach wird gebetet. Es ist sehr anders denn das, was ich von Deutschland kenne. Zum Beispiel falten sie hier nicht die Hände. Jeder kann das Wort ergreifen und beten.
10:00 Frühstück
10:30 Küche aufräumen und helfen das Mittagessen zuzubereiten. Mittagessen servieren und nachher abwaschen
1:00 Mittagessen und dann gleich weiter Küche
2:00 geschafft ... endlich frei
5:00 welch eine Überraschung: Küche. Abendbrot zuzubereiten, servieren, abwaschen.
7:00 Endlich Feierabend...

Natürlich gab es in dieser Woche auch Abwechslung. Einmal war ich für Daily Cleaning eingeteilt. Was eigentlich nichts anderes bedeutete, als sich durch sämtliche Badezimmer zu arbeiten. Ich folgte deshalb David wie ein Schatten. Es war ganz lustig. Ansonsten hab ich noch einmal Wäsche gefaltet. Das war es aber dann auch schon. :D

Unsere Arbeitskleidung sieht naja aus und besteht aus karierten dünnen Stoffhosen und einem T-Shirt. Da soll man wohl gesund bleiben? :D


So ich hör mal auf und genieß meinen freien Tag.
Bis Bald

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